Und plötzlich sieht man etwas. Zwei Küken haben sich heute kurz mit ihren Schnäbeln über dem Horstrand gezeigt!

Nach weiteren Besuchen kamen unsere ostziehenden Störche am 11ten und 19ten April an. Sie sind damit recht spät, der Wintereinbruch in der Türkei hat sie wohl aufgehalten. Wir schätzen, dass sie ungefähr seit dem 24ten April brüten. Damit dürften die Jungen nun geschlüpft sein. Bisher konnten wir sie aber noch nicht sehen. Wir hoffen, dass das trockene Wetter und die Ausbeute dennoch reichen, um ein Störchejunges aufzuziehen. Gefüttert wird aber schon, das zeigt zum Beispiel das heutige Video. Ganze Mäuse schlingt er sich da am Ende hinein.
Wir haben noch eine Zeitleiste ergänzt und das "Tagebuch" in "Aktuelles" unbenannt.
Dieses Video von April 2020 fanden wir noch Recht amüsant. Erst will er bauen und sie nimmt ihm den Ast weg. Dann geht sie nochmal schön "kacken", um am Schluss.... :-) aber seht selbst.
Heute haben wir die Kamera wieder aufgebaut. Der Storchenjäger wird uns sofort benachrichtigen wenn der erste Storch auftaucht. Wir freuen uns auf ein weiteres Jahr!
Es war nur ein sehr kurzer Besuch von ca. 4 Minuten. Aber heute morgen um 10:07 Uhr war der erste Storch da! Die Scheiben vor der Kamera waren leider noch zugefroren. Deswegen war das Bild so schlecht und er wurde nicht automatisch erkannt. Diese Bild wurde mit Hilfe einer Kontrasterhöhung verbessert.
Sie haben es geschafft! Zwei kleine Störche konnten von unseren Störcheneltern durchgefüttert werden. In der Zwischenzeit haben wir nichts geschrieben. Regelmäßig waren wir auf der Seite vom ehrenamtlichen Weißstorchbetreuer für die Kreise Celle und Gifhorn, um uns über den Stand der Dinge zu informieren. Das war immer sehr interessant. Heute wollen wir deswegen noch einen Eintrag im Tagebuch vornehmen und auch einige Fotos und Videos bereit halten. Am Anfang waren ja nur zwei Schnäbel zu erkennen und im der ein oder anderen Video-Sequenz ließen sie sich blicken. Und dann ging alles ratzfatz. Geschlüpft sind sie ja gegen Ende Mai herum und abgeflogen sind sie am 19. August im laufe des Tages. In der Zwischenzeit konnte man wunderbar die Entwicklung beobachten. Die Schnäbel von den Kleinen waren am Anfang noch schwarz. Auch die Beine waren nicht rot. Die Flügel wurden immer kontrastreicher und man konnte gut sehen, wie gefüttert wurde. Ein wildes Gewürge und Geschnäbel. Die Eltern flogen immer abwechselnd. Sie würgten etwas heraus und dabei stubsten die Kleinen gegen die Schnäbel von den Alten. Die Reste wurde dann wieder aufgefressen. Am 4. Juli 2019 wurden die beiden beringt. Die Ringnummern lauten dieses Jahr: DEW 9T695 sowie DEW 9T696 Auch die Flugversuche waren toll zu beobachten. Wir sind sehr froh darüber, dass sie den Weg immer hinten auf die Wiesen geschafft haben und sich niemand auf die anliegende Bundesstraße verirrt hat. oder auch hier zu sehen: Was letztendlich in den 1 Minuten Videos gefilmt wurde, war auch ein Glücksspiel. Aber hier und da hat es mit der Minute dann doch hingehauen, um z.B. einen kleinen "Kackstorch" zu beobachten. :-) Am Ende konnte man fast nur noch dadurch die Kleinen erkennen, dass sie einen Ring trugen und die Storcheneltern keinen hatten. Noch am gleichen Tag, als die Jungen abgeflogen sind, haben es sich die Alten erst einmal wieder zusammen oben gemütlich gemacht und sie blieben noch einmal fast zwei weitere Wochen. Am 30. August zur Mittagszeit haben sie Bleckmar verlassen. Uns bleibt es jetzt nur noch auf das Frühjahr zu warten und wieder sind wir gespannt, ob die beiden ringlosen Störche wieder zu uns finden. Bis dahin, Grüße aus Bleckmar und Nürnberg.